Warenwirtschaft Floristik
Warenwirtschaftssystem für Floristik und Blumenhandel
BlumenCRM ergänzt Ihr Floristik CRM um ein schlankes Warenwirtschaftssystem: Material und Ware nachverfolgen, ohne Kassensystem oder TSE — ideal für Blumenhandel, Floristikbetriebe und Grabpflege mit Lagerbedarf.
Was ein Warenwirtschaftssystem Floristik in BlumenCRM ist
Ein Warenwirtschaftssystem Floristik verfolgt Einkauf, Wareneingang und Bestand — nicht den Verkauf an der Theke. BlumenCRM ergänzt das Floristik CRM um genau diese Kette: Lieferanten, Bestellungen, Wareneingänge, Lagerbewegungen, Inventur und Berichte. Es ist kein Kassensystem und keine TSE-Lösung. Wer eine Kasse mit Bon sucht, bleibt bei der bestehenden Thekenkasse.
Das Modul sitzt im Menü unter Lager → Warenwirtschaft. Die Registerkarten heißen Lieferanten, Bestellungen, Wareneingänge, Lagerbewegungen, Inventur und Berichte. Die Einleitung im CRM lautet wörtlich: Einkauf, Wareneingang, Lagerbuch und Inventur — optional pro Instanz aktivierbar. Unter Einstellungen → Warenwirtschaft steht der Schalter Warenwirtschaft aktiv (im Tarif enthalten) und der Schalter Negativen Bestand zulassen.
Ab dem Starter-Tarif ist die Warenwirtschaft im Plan enthalten und in den Einstellungen automatisch aktiviert. Betriebe ohne Lagerbedarf blenden das Modul in den Zugriffsrechten aus. Wer Schnittblumen, Erde, Dekoration oder Grabpflege-Material einkauft, führt denselben Produktkatalog, aus dem Angebote, Floristik-Aufträge und Rechnungen speisen. Es gibt keine zweite Artikelliste nur für den Einkauf.
Der Suchbegriff Warenwirtschaftssystem Floristik trifft hier den Einkauf, nicht die Theke. BlumenCRM ist Warenwirtschaft für Floristen und Blumenhandel plus optional Grabpflege — in einem CRM, ohne eigenes Lagerprogramm und ohne Buchhaltungsersatz.
Lieferanten, Bestellungen und der Assistent
Lieferanten sind Stammdaten für den Einkauf: Name und Kontaktdaten des Großhändlers, an den Bestellungen hängen. Eine Bestellung trägt die Statuswerte Entwurf, Bestellt, Teilweise, Erhalten oder Storniert. Nur Entwürfe lassen sich frei ändern oder löschen. Sobald der Status Bestellt ist, erwartet das System Wareneingänge statt einer zweiten Excel-Datei je Lieferant.
Der Assistent hat drei Schritte mit den Labels Lieferant, Positionen und Prüfen. Im ersten Schritt wählen Sie den Lieferanten und das Bestelldatum (Feld Bestellt am). Im zweiten Schritt kommen Positionen aus dem Produktkatalog: Menge, Einheit (Standard Stück), Nettopreis und Steuersatz (Standard 19 Prozent), Währung EUR. Der dritte Schritt Prüfen zeigt die Summe, bevor Sie Als Entwurf speichern oder die Bestellung auslösen.
Teilweise gelieferte Bestellungen bleiben im Status Teilweise, bis die Restmenge eingeht oder storniert wird. Erhalten bedeutet: die bestellte Menge ist vollständig im Lager. Storniert beendet die Bestellung ohne weiteren Wareneingang. So sieht der Einkauf, was geplant, was unterwegs und was bereits gebucht ist.
Wareneingänge, Lagerbewegungen und Inventur
Wareneingänge buchen die physische Ankunft. Ein Wareneingang lässt sich als Entwurf speichern; erst das Buchen erzeugt Lagerbewegungen. Die Oberfläche sagt das ausdrücklich: Wareneingänge erscheinen erst nach dem Buchen eines Wareneingangs. Der gebuchte Bestand steht im Produktkatalog in der Spalte Bestand — nur bei aktivierter Lagerführung am Artikel.
Unter Lagerbewegungen stehen die Typen Wareneingang, Feld-Verbrauch, Auftrags-Verbrauch, Rechnungs-Verbrauch, Korrektur und Inventur. Verbrauch entsteht in den Betriebsbelegen, nicht am Tresen: Feld-App und Bepflanzungsprotokolle, Floristik-Aufträge und Rechnungen mindern Bestand, sobald Lagerführung aktiv ist. Korrektur schreibt eine manuelle Anpassung. Inventur schreibt die Zählung zum Stichtag.
Inventur starten legt eine Zählung mit Stichtag an. Nach dem Buchen gleicht das Lagerbuch den gezählten Bestand. Berichte zeigen Wareneingänge und Warenausgänge im Zeitraum sowie den Lagerbestand zum Stichtag (Periodenende). Das ist das operative Lagerbuch eines Warenwirtschaftssystems Floristik, kein DATEV-Kontenrahmen.
Negative Bestände sind standardmäßig gesperrt. Der Schalter Negativen Bestand zulassen in den Einstellungen ändert das bewusst — etwa wenn Ware schon verbaut wurde, der Wareneingang aber noch fehlt. Standard bleibt: erst buchen, dann verbrauchen.
Kasse, Buchhaltung und Warenwirtschaft Floristik
BlumenCRM füllt die mittlere Spalte. Die linke und rechte Spalte bleiben bewusst andere Produkte.
| Thema | Kasse / TSE an der Theke | BlumenCRM Warenwirtschaft | Buchhaltungssoftware Florist |
|---|---|---|---|
| Zweck | Verkauf am Ladentisch, Bon, TSE | Einkauf, Wareneingang, Bestand, Inventur | Finanzbuchhaltung, USt, DATEV-Import |
| Beleg | Kassenbon | Bestellung und Wareneingang im CRM | Rechnung, DATEV-Export aus BlumenCRM |
| Lager | Oft nur Abverkauf | Lagerbewegungen und Inventur je Artikel mit Lagerführung | Kein operatives Lagerbuch |
| BlumenCRM | Nicht enthalten; Kassenimport ist ein Testmodul | Ab Starter enthalten, automatisch aktiv | Übergabe per PDF, XRechnung (Pro) und DATEV CSV/ZIP |
Produktkatalog, Floristik und Grabpflege im selben Lager
Im Produktkatalog aktivieren Sie Lagerführung je Artikel. Nur dann erscheinen Bestand, Wareneingänge und Verbrauch. Derselbe Artikel steht in Angeboten, Floristik-Aufträgen und Rechnungen. Ein Strauß, eine Schale Erde oder ein Grabpflege-Material brauchen keine parallele SKU-Liste.
Grabpflege-Betriebe nutzen dieselbe Warenwirtschaft für Erde, Pflanzen und Material am Grab. Feld-Verbrauch aus der Feld-App und Rechnungs-Verbrauch aus der Abrechnung landen im Ledger, sobald Lagerführung aktiv ist. Floristik und Grabpflege teilen sich ein CRM und ein Lagerbuch, nicht zwei getrennte Programme.
Kassenimport (Test) ist ein Import von Kassendaten, keine Kasse. Im Ledger kann daraus der Typ Kassen-Verbrauch entstehen. Das ändert nichts am Produkt: BlumenCRM bleibt Warenwirtschaft und CRM, kein Kassensystem.
Was die Warenwirtschaft hier nicht kann
BlumenCRM ersetzt keine Kasse und keine TSE. Der Verkauf am Ladentisch bleibt in Ihrer bestehenden Kasse. Es gibt keinen Bon, keine TSE-Signatur und keine Pflicht zur fiskalischen Tagesabschlussschnittstelle. Wer nur Thekensoftware sucht, ist hier falsch.
Die Warenwirtschaft ist keine Buchhaltungssoftware Florist. Kontenrahmen, USt-Voranmeldung und Jahresabschluss liegen beim Steuerberater. BlumenCRM übergibt Rechnungen als PDF, optional XRechnung ab Pro, und DATEV CSV/ZIP. Das Lagerbuch ersetzt weder BWA noch DATEV-Buchungslogik.
Preise: Starter 69 € netto / Monat enthält die Warenwirtschaft. Pro 99 € netto / Monat ergänzt Feld-App und XRechnung. Der Test dauert 14 Tage mit Pro-Limits. Einrichtung ab 299 €. Details stehen auf der Preisseite. Weiterlesen: Floristik CRM für Aufträge und Rechnungen, Grabpflege-Software wenn Lager und Gräber zusammenlaufen.
Häufige Fragen
Ist BlumenCRM ein Warenwirtschaftssystem für Floristen?
Ja. Ab dem Starter-Tarif enthält BlumenCRM Lieferanten, Bestellungen, Wareneingänge, Lagerbuch und Inventur — als Ergänzung zum Floristik CRM, nicht als Kassensoftware.
Ersetzt die Warenwirtschaft eine Buchhaltungssoftware Florist?
Nein. BlumenCRM verwaltet Bestände und Einkauf. Rechnungen lassen sich mit PDF, XRechnung und DATEV-Export an Ihre Buchhaltung übergeben.
Kann ich Warenwirtschaft und Grabpflege kombinieren?
Ja. Viele Betriebe nutzen BlumenCRM für Grabpflege und Floristik parallel — Gräber, Aufgaben und Lager in einem CRM.